Kürbis-Gnocchi in Salbeibutter selber machen – hübsche Mini-Kürbisse für den Herbst

Selbstgemachte Kürbis-Gnocchi in Salbeibutter sind ein wunderbares Herbstgericht, das nicht nur köstlich schmeckt, sondern auch optisch etwas ganz Besonderes ist. Denn diese Kürbis-Gnocchi werden nicht einfach zu kleinen Kugeln oder länglichen Nudeln geformt, sondern sehen tatsächlich aus wie winzige Kürbisse. Mit einem einfachen Trick entsteht das typische gerippte Kürbismuster, während ein kleines Stück Rosmarin als Stiel dient. Serviert werden die selbstgemachten Gnocchi anschließend in aromatischer Salbeibutter, die den milden Kürbisgeschmack wunderbar ergänzt.
Das Rezept eignet sich besonders gut für die Herbst- und Halloween-Saison. Die kleinen Kürbisse sehen auf dem Teller hübsch aus und machen aus einem einfachen Gnocchi-Gericht ein außergewöhnliches Essen. Ob für eine Halloween-Party, ein herbstliches Abendessen mit Freunden oder als besondere Mahlzeit für Kinder: Diese selbstgemachten Kürbis-Gnocchi sorgen garantiert für einen Hingucker.
Auch die Zubereitung ist unkomplizierter, als die besondere Form zunächst vermuten lässt. Aus Kürbispüree, Ei, Mehl und etwas Salz entsteht ein formbarer Teig. Daraus werden kleine Kugeln geformt, die mit einer Schnur oder einem Küchengarn vorsichtig eingedrückt werden. Dadurch entstehen die typischen Rillen, die an einen echten Kürbis erinnern. Nach dem Garen werden die kleinen Kürbisse in geschmolzener Butter mit frischen Salbeiblättern geschwenkt.
Das Ergebnis sind weiche, selbstgemachte Kürbis-Gnocchi mit einer aromatischen, buttrigen Sauce und einer liebevoll gestalteten Form. Gerade im Herbst, wenn Kürbis Saison hat, ist dieses Rezept eine schöne Möglichkeit, das beliebte Gemüse einmal anders zuzubereiten.
Warum diese Kürbis-Gnocchi etwas Besonderes sind
Klassische Gnocchi werden häufig aus Kartoffeln hergestellt und entweder zu länglichen Röllchen geformt oder mit einer Gabel gerillt. Bei diesen Kürbis-Gnocchi steht dagegen die Optik im Mittelpunkt: Sie werden so geformt, dass sie kleinen Kürbissen ähneln.
Das funktioniert mit wenigen Handgriffen. Zunächst wird der Teig in kleine Portionen geteilt und zu Kugeln gerollt. Anschließend wird eine saubere Schnur vorsichtig über die Kugel gelegt und an mehreren Stellen leicht angedrückt. So entstehen mehrere Rillen, die auf der oberen Seite der Gnocchis verlaufen. Wichtig ist, die Schnur nicht zu fest in den Teig zu drücken, damit die kleinen Kürbisse ihre Form behalten und nicht auseinanderbrechen.
Nach dem Formen wird ein kleines Stück Rosmarin als Stiel in die Mitte gesteckt. Dadurch bekommt jede Gnocchi-Kugel ihr charakteristisches Aussehen. Die fertigen Mini-Kürbisse sehen auf einem Teller oder einer großen Servierplatte besonders hübsch aus und eignen sich hervorragend für ein herbstliches Menü.
Der Geschmack bleibt dabei angenehm schlicht. Kürbis bringt eine milde, leicht süßliche Note mit, während Salbei und Butter für ein kräftiges, aromatisches Gegengewicht sorgen. Weil die Sauce nur aus wenigen Zutaten besteht, kommt der Kürbisgeschmack gut zur Geltung.
Zutaten für selbstgemachte Kürbis-Gnocchi in Salbeibutter
Für die Kürbis-Gnocchi benötigst du:
530 g Kürbispüree
1 Ei
ca. 400 g Mehl
Salz für den Teig
Salzwasser zum Garen
kleine Stücke frischer Rosmarinzweige als Stiele
Für die Salbeibutter:
75–100 g Butter
1 Handvoll frische Salbeiblätter
Optional können die fertigen Kürbis-Gnocchi mit etwas zusätzlichem Salz, schwarzem Pfeffer oder frisch geriebenem Parmesan serviert werden.
Hinweis zur Mehlmenge: Die angegebenen 400 Gramm sind ein Richtwert. Je nachdem, wie feucht das Kürbispüree ist und welches Mehl verwendet wird, kann etwas mehr oder weniger Mehl nötig sein. Entscheidend ist, dass ein weicher, aber gut formbarer Teig entsteht, der nicht stark an den Händen klebt.
Welcher Kürbis eignet sich für die Gnocchi?
Für dieses Rezept ist Hokkaido-Kürbis besonders praktisch. Seine Schale kann nach dem Garen mitverarbeitet werden, sofern der Kürbis gründlich gewaschen wurde und die Schale unbeschädigt ist. Dadurch entfällt das Schälen, und die Zubereitung wird etwas einfacher.
Alternativ eignen sich auch andere Kürbissorten, beispielsweise Butternut. Bei diesen Sorten sollte die Schale vor dem Garen entfernt werden. Wichtiger als die Sorte ist vor allem der Wassergehalt des Kürbisses. Das Kürbispüree sollte möglichst wenig überschüssige Flüssigkeit enthalten. Ist es zu wässrig, wird der Teig klebrig und benötigt deutlich mehr Mehl. Das kann dazu führen, dass die Gnocchi nach dem Garen schwer und kompakt werden.
Deshalb sollte der Kürbis nach dem Kochen gründlich abgegossen werden. Je trockener das Püree ist, desto leichter lässt sich ein geschmeidiger Teig herstellen.
Kürbispüree selbst herstellen
Wenn bereits fertiges Kürbispüree vorhanden ist, kann dieser Schritt übersprungen werden. Für selbstgemachtes Kürbispüree wird zunächst der Kürbis gründlich gewaschen. Bei Hokkaido wird er halbiert, bei Bedarf nochmals geteilt und in kleinere Stücke geschnitten. Die Kerne und das faserige Innere werden mit einem Löffel entfernt. Die Schale kann beim Hokkaido dranbleiben.
Bei anderen Kürbissorten wird die Schale zunächst entfernt. Anschließend wird auch dieser Kürbis in kleinere Stücke geschnitten.
Die Kürbisstücke kommen in einen Topf mit kochendem Wasser und werden so lange gegart, bis sie weich sind. Je nach Größe der Stücke dauert das ungefähr 15 bis 20 Minuten, manchmal etwas länger. Der Kürbis sollte sich problemlos mit einer Gabel zerdrücken lassen.
Danach wird das Wasser vollständig abgegossen. Dieser Schritt ist besonders wichtig, weil zusätzliches Wasser den Gnocchi-Teig zu feucht machen würde. Anschließend werden die Kürbisstücke durch eine Kartoffelpresse gedrückt. Dadurch entsteht ein feines Püree, das sich gut mit Ei und Mehl vermischen lässt.
Für das Rezept werden 530 Gramm Kürbispüree benötigt. Falls mehr Püree entsteht, kann der Rest für andere Gerichte verwendet oder portionsweise eingefroren werden. Es eignet sich beispielsweise für Kürbiskuchen, Kürbissuppe, Kürbissbolgnese, Kürbisrisotto oder weitere Kürbisrezepte.
Am besten lässt man das Püree kurz abkühlen, bevor das Ei hinzugefügt wird. So wird verhindert, dass das Ei durch die Restwärme vorzeitig stockt.
Schritt 1: Den Gnocchi-Teig herstellen
Das abgekühlte Kürbispüree wird in eine große Schüssel gegeben. Anschließend kommen ein Ei und eine gute Prise Salz dazu. Alles wird zunächst miteinander verrührt, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
Danach wird das Mehl nach und nach untergearbeitet. Es empfiehlt sich, zunächst einen Großteil des Mehls zu verwenden und den Rest nur bei Bedarf hinzuzufügen. Je nach Feuchtigkeit des Kürbisses kann die benötigte Menge variieren.
Der Teig wird zunächst mit einem Löffel oder Teigschaber vermischt. Sobald er fester wird, kann er mit den Händen weiterbearbeitet werden. Dabei sollte nicht unnötig lange geknetet werden. Es reicht, die Zutaten so miteinander zu verbinden, dass ein weicher, formbarer Teig entsteht.
Die richtige Konsistenz ist erreicht, wenn sich der Teig zu kleinen Kugeln rollen lässt, ohne stark an den Händen zu kleben. Ist er noch sehr feucht, wird etwas mehr Mehl hinzugefügt. Ist er dagegen bereits fest und trocken, sollte nicht weiter Mehl eingearbeitet werden.
Gerade bei Kürbis-Gnocchi ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Das Kürbispüree kann je nach Sorte und Zubereitung unterschiedlich viel Feuchtigkeit enthalten. Deshalb ist es sinnvoller, sich an der Konsistenz zu orientieren, als die gesamte Mehlmenge unbedingt aufzubrauchen.
Schritt 2: Kleine Kürbisse formen
Sobald der Teig die richtige Konsistenz hat, wird er in kleine Portionen geteilt. Jede Portion wird zwischen den Handflächen zu einer Kugel gerollt, die auf der Unterseite leicht flach angedrückt wird.
Für die typische Kürbisform sollten die Kugeln nicht zu groß sein. Kleine bis mittelgroße Kugeln lassen sich leichter formen und sehen auf dem Teller besonders niedlich aus. Außerdem garen sie gleichmäßiger als sehr große Exemplare.
Die Kugeln werden auf eine saubere Arbeitsfläche gelegt. Nun kommt der entscheidende Schritt: das Kürbismuster.
Dafür eignet sich eine saubere, dünne Schnur oder ein lebensmittelechtes Küchengarn. Die Schnur wird vorsichtig oben in Teigkugel angedrückt. diesen Vorgang wiederholt man drei weitere Male, als würde man eine Pizza schneiden.
Man kann sich dabei vorstellen, dass die falch angedrückte Kugel wie eine Pizza in mehrere Abschnitte geteilt wird. Die Rillen sollen die typische gerippte Form eines Kürbisses nachbilden.
Die Schnur darf dabei nicht zu fest angedrückt werden. Besser ist es, mehrere sanfte Eindrücke zu erzeugen, statt tiefe Einschnitte zu machen. Wenn das Muster fertig ist, wird die Schnur vorsichtig entfernt.
Schritt 3: Den Rosmarinstiel einsetzen
Jetzt fehlt nur noch der kleine Stiel, der aus einer einfachen Kugel einen Mini-Kürbis macht.
Dafür wird ein Rosmarinzweig verwendet. Von ihm wird ein kleines Stück abgezupft oder abgeschnitten, das als Stiel dienen kann. Dieses Stück wird vorsichtig oben in die Mitte der geformten Gnocchi gesteckt.
Der Rosmarin ist nicht nur dekorativ, sondern passt geschmacklich auch sehr gut zu Kürbis. In diesem Rezept übernimmt allerdings der Salbei in der Butter die Hauptrolle bei der Würzung. Der Rosmarin sorgt vor allem für die charakteristische Optik.
Die fertigen Kürbis-Gnocchi werden vorsichtig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche oder ein Brett gelegt. Dabei sollte genügend Abstand zwischen den einzelnen Stückchen bleiben, damit sie nicht zusammenkleben.
Die geformten Gnocchi können anschließend direkt gegart werden. Wenn sie eine Weile warten müssen, sollten sie nicht übereinanderliegen und möglichst kühl stehen.
Schritt 4: Die Kürbis-Gnocchi garen
Ein großer Topf wird mit ausreichend Wasser gefüllt und zum Kochen gebracht. Das Wasser wird großzügig gesalzen, damit die Gnocchi bereits beim Garen etwas Geschmack aufnehmen.
Sobald das Wasser kocht, werden die kleinen Kürbis-Gnocchi vorsichtig hineingegeben. Dabei sollte der Topf nicht zu voll sein. Das Wasser darf zunächst kurz wieder aufkochen. Anschließend wird die Hitze reduziert, sodass die Gnocchi nur noch in heißem Wasser ziehen und das Wasser nicht mehr stark sprudelt.
Für dieses Rezept ist eine längere Garzeit bei niedriger Temperatur vorgesehen. Die Gnocchi sollen ungefähr 25 Minuten ziehen. Da die tatsächliche Garzeit von der Größe der Kugeln und der Konsistenz des Teiges abhängt, sollte die erste Portion aufmerksam probiert werden.
Wichtig ist, dass die Gnocchi nicht in stark kochendem Wasser herumwirbeln. Ein kräftig sprudelnder Topf kann die kleinen Kürbisformen beschädigen und die Rillen verwischen. Bei sanfter Hitze bleiben sie besser in Form.
Nach dem Garen werden die Gnocchi vorsichtig mit einer Schaumkelle aus dem Wasser genommen oder behutsam abgegossen. Dabei sollte möglichst wenig Druck auf die kleinen Kürbisse ausgeübt werden.
Tipp: Wenn die Kürbis-Gnocchi beim ersten Versuch ihre Form verlieren, lohnt es sich, beim nächsten Mal etwas weniger Wasser im Püree zu lassen oder den Teig mit einer kleinen zusätzlichen Menge Mehl zu stabilisieren. Auch etwas kleinere Kugeln lassen sich häufig leichter handhaben.
Schritt 5: Salbeibutter zubereiten
Während die Gnocchi garen, kann die Salbeibutter vorbereitet werden. Dafür werden 75 bis 100 Gramm Butter in eine große Pfanne gegeben und bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam geschmolzen. Sobald die Butter flüssig ist, kommen die frischen Salbeiblätter dazu.
Der Salbei gibt sein Aroma an die Butter ab und entwickelt beim Erwärmen einen würzigen, leicht herben Geschmack. Die Butter sollte dabei nicht zu heiß werden. Sie darf sanft schäumen, sollte aber nicht dunkel werden oder verbrennen.
Wer möchte, kann die Butter etwas länger erwärmen, bis sie leicht nussig duftet. Dann entsteht eine Variante, die an braune Butter erinnert. Dabei ist allerdings Vorsicht geboten, denn die Butter kann schnell zu dunkel werden. Für eine einfache Salbeibutter reicht es vollkommen aus, die Butter zu schmelzen und die Salbeiblätter einige Minuten darin ziehen zu lassen.
Je nach Geschmack können eine kleine Prise Salz und etwas schwarzer Pfeffer ergänzt werden. Da die Gnocchi bereits in Salzwasser gegart werden, sollte zunächst vorsichtig abgeschmeckt werden.
Schritt 6: Die Kürbis-Gnocchi in Salbeibutter schwenken
Sobald die Kürbis-Gnocchi fertig gegart sind, werden sie vorsichtig aus dem Wasser genommen und direkt in die Pfanne mit der Salbeibutter gegeben.
Dort werden sie behutsam geschwenkt, sodass sich die Butter gleichmäßig um die kleinen Kürbisse legt. Am besten wird die Pfanne dabei leicht bewegt oder ein breiter Pfannenwender verwendet. Zu kräftiges Rühren könnte die Form beschädigen.
Die Salbeiblätter können zwischen den Gnocchi verteilt bleiben. Sie sehen hübsch aus und sorgen für zusätzliches Aroma.
Anschließend werden die Kürbis-Gnocchi auf Tellern oder einer großen Servierplatte angerichtet. Gerade wenn die kleinen Kürbisse möglichst gut erkennbar sein sollen, lohnt es sich, sie nicht zu stark übereinanderzuschichten.
Wer möchte, kann frisch geriebenen Parmesan darübergeben. Auch etwas schwarzer Pfeffer passt gut. Für eine Halloween-Tafel können die Gnocchi auf einer dunklen Platte oder in einer rustikalen Servierschale angerichtet werden, damit ihre orange Farbe besonders schön zur Geltung kommt.

Warum Salbei so gut zu Kürbis passt
Kürbis hat einen milden, leicht süßlichen Geschmack. Salbei bringt dagegen eine kräftige, würzige und leicht herbe Note mit. Zusammen entsteht eine ausgewogene Kombination, die den Kürbis geschmacklich ergänzt, ohne ihn zu überdecken.
Butter verbindet beide Zutaten und sorgt dafür, dass sich das Aroma gleichmäßig um die Gnocchi legt. Anders als eine stark gewürzte Sauce bleibt Salbeibutter bewusst schlicht. So kommen sowohl die Kürbisnote als auch die frischen Kräuter gut zur Geltung.
Auch Rosmarin passt grundsätzlich zu Kürbis, weshalb er in diesem Rezept als kleiner Stiel verwendet wird. Sein Geschmack sollte allerdings nicht zu dominant werden. Die kleinen Rosmarinstücke dienen in erster Linie der Dekoration und können vor dem Essen entfernt werden, wenn sie stören.
Kürbis-Gnocchi als Halloween-Rezept
Diese selbstgemachten Kürbis-Gnocchi sind wie geschaffen für die Halloween-Saison. Durch ihre Form sehen sie aus wie kleine Kürbisse und bringen sofort eine herbstliche Stimmung auf den Tisch.
Sie eignen sich für ein Halloween-Dinner, eine herbstliche Party oder als besondere Vorspeise bei einem saisonalen Menü. Auf einer großen Platte angerichtet, können sie als dekoratives Herzstück eines Buffets dienen.
Auch für Kinder ist das Rezept eine schöne Idee. Viele Kinder haben Freude daran, wenn Essen eine besondere Form hat. Die kleinen Kürbisse machen das Gericht spielerisch, ohne dass dafür künstliche Lebensmittelfarben oder aufwendige Dekorationen nötig sind.
Wenn Kinder beim Kochen helfen, können sie beispielsweise die Teigportionen zu Kugeln rollen oder beim Vorbereiten der Dekoration unterstützen. Das Kochen und der Umgang mit heißem Wasser und der Pfanne sollten selbstverständlich von Erwachsenen übernommen werden.
Für eine Party können die Gnocchi auch etwas kleiner geformt werden. So lassen sie sich leichter portionieren und sehen auf dem Buffet besonders hübsch aus. Allerdings sollte die Garzeit dann entsprechend kontrolliert werden.
Human Design: Warum das Rezept zum Ernährungstyp Geschmack passt
Im Human Design wird der Ernährungstyp Geschmack häufig mit Wiederholung, Vertrautheit und einer Orientierung an Lebensmitteln verbunden, die sich gut in den eigenen Alltag integrieren lassen. Aus dieser Perspektive passen die Kürbis-Gnocchi besonders gut in die Herbstsaison.
Kürbis ist ein saisonales Lebensmittel, das sich in dieser Jahreszeit immer wieder neu verwenden lässt. Wer gerne mit saisonalen Zutaten kocht, kann aus einem Kürbis beispielsweise Suppe, Ofengemüse, Pasta-Sauce und süße Backwaren herstellen. Die Kürbis-Gnocchi ergänzen diese Auswahl um ein besonderes Hauptgericht.
Die Wiederholung einer Zutat bedeutet dabei nicht, dass immer dasselbe Gericht auf dem Tisch stehen muss. Vielmehr kann ein vertrautes Lebensmittel auf unterschiedliche Weise zubereitet werden. Der Kürbis bleibt als Grundlage erhalten, während sich Textur, Würzung und Zubereitung verändern.
Auch die einfache Würzung dieses Rezepts passt zu einer Küche, bei der wenige Zutaten bewusst eingesetzt werden. Kürbis, Salbei, Butter und Rosmarin ergänzen sich, ohne dass eine lange Liste an Gewürzen notwendig ist.

Welche Menstruationsphase passt besonders gut zu Kürbis-Gnocchi?
Die Kürbis-Gnocchi in Salbeibutter passen besonders gut in die Lutealphase, also in die Zeit nach dem Eisprung und vor Beginn der Menstruation. Auch während der Menstruation können sie eine schöne Wahl sein.
Viele Frauen haben in der zweiten Zyklushälfte mehr Appetit oder bevorzugen warme, sättigende und wohltuende Mahlzeiten. Ein Gericht aus Kürbis, Mehl, Ei und Butter kann dann eine passende Option sein, wenn die Lust auf eine herzhafte, gemütliche Mahlzeit steigt.
Die Gnocchi liefern Kohlenhydrate aus dem Mehl, während das Ei etwas Protein beisteuert. Die Butter sorgt für Geschmack und Fett. Zusammen ergibt das ein sättigendes Gericht, das sich besonders an kühleren Herbsttagen gut genießen lässt.
Während der Menstruation kann eine warme Mahlzeit ebenfalls angenehm sein, vor allem wenn der Appetit eher auf weich gekochte und unkomplizierte Speisen ausgerichtet ist.
Dabei gibt es keine feste Regel, nach der bestimmte Gerichte nur in einer bestimmten Zyklusphase gegessen werden sollten. Die Bedürfnisse unterscheiden sich individuell.
Tipps für besonders schöne Kürbis-Gnocchi
Damit die kleinen Kürbisse ihre Form möglichst gut behalten, ist die Konsistenz des Teiges entscheidend. Ein zu feuchter Teig lässt sich nur schwer formen, während ein zu fester Teig schnell trocken und kompakt werden kann.
Das Kürbispüree sollte deshalb möglichst wenig überschüssiges Wasser enthalten. Wird der Kürbis in Wasser gekocht, ist gründliches Abgießen besonders wichtig. Anschließend kann das Püree kurz ausdampfen, bevor Ei und Mehl dazukommen.
Beim Formen sollte die Schnur nur sanft in den Teig gedrückt werden. Zu tiefe Rillen können dazu führen, dass die Kugeln beim Garen auseinanderbrechen. Es ist besser, das Muster etwas dezenter zu gestalten, als die Gnocchi zu stark einzuschnüren.
Auch die Rosmarinstiele sollten nur vorsichtig eingesetzt werden. Ein kleines Stück reicht vollkommen aus, um die Kürbisform sichtbar zu machen.
Beim Garen ist eine niedrige Temperatur hilfreich. Stark kochendes Wasser kann die kleinen Gnocchi bewegen und ihre Form beschädigen. Die Flüssigkeit sollte heiß sein, aber nach dem kurzen Aufkochen nicht mehr heftig sprudeln.
Kann man die Kürbis-Gnocchi vorbereiten?
Die Kürbis-Gnocchi lassen sich gut vorbereiten, allerdings ist der Umgang mit dem feuchten Teig wichtig. Die geformten, ungekochten Gnocchi sollten nicht lange bei Raumtemperatur liegen bleiben, da sie Feuchtigkeit abgeben und dadurch klebriger werden können.
Am besten werden sie frisch geformt und anschließend gegart. Wenn sie für eine Party vorbereitet werden sollen, empfiehlt es sich, zunächst eine kleine Testportion zu formen und zu garen, um die Stabilität des Teiges zu prüfen.
Die fertigen Gnocchi schmecken frisch besonders gut, weil ihre Form dann am schönsten zur Geltung kommt und sie sich direkt in der Salbeibutter schwenken lassen.
Reste können nach dem Abkühlen in einem geeigneten, verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahrt werden. Beim Erwärmen sollten sie vorsichtig behandelt werden, damit die kleinen Kürbisse nicht zerdrückt werden. Am besten werden sie bei niedriger Hitze in einer Pfanne mit etwas Butter erwärmt.
Fazit: Selbstgemachte Kürbis-Gnocchi, die den Herbst auf den Teller bringen
Diese selbstgemachten Kürbis-Gnocchi in Salbeibutter sind ein besonderes Herbstgericht, das mit einer einfachen Idee eine große Wirkung erzielt. Aus Kürbispüree, Ei und Mehl entsteht ein weicher Gnocchi-Teig, der zu kleinen Kürbissen geformt wird. Die Rillen entstehen durch eine Schnur, während kleine Rosmarinstücke als Stiele dienen.
In der Pfanne mit geschmolzener Butter und frischem Salbei werden die Gnocchi schließlich zu einem aromatischen Gericht, das den milden Kürbisgeschmack wunderbar zur Geltung bringt.
Besonders schön sind sie für Halloween, herbstliche Dinnerpartys oder ein Essen mit Kindern, bei dem das Auge mitessen darf. Gleichzeitig passen sie hervorragend in die Kürbissaison und bieten eine neue Möglichkeit, ein vertrautes Herbstgemüse zuzubereiten.
Im Human-Design-Kontext lassen sie sich besonders gut dem Ernährungstyp Geschmack zuordnen, weil Kürbis als saisonale Zutat immer wieder neu verwendet werden kann. Auch für die Lutealphase oder die Menstruation sind sie eine passende Option, wenn eine warme, sättigende Mahlzeit gewünscht ist.
Am Ende braucht es für dieses Rezept keine komplizierten Zutaten und keine aufwendige Sauce. Der Kürbis liefert die Grundlage, die Salbeibutter bringt das Aroma, und die liebevolle Form macht aus selbstgemachten Gnocchi kleine essbare Kürbisse. Genau das macht dieses Gericht zu einer schönen Idee für die gemütliche Herbstzeit.


